Was ist Rohstoffhandel?
Rohstoffhandel ist der Kauf und Verkauf von Grundstoffen wie Agrarprodukten, Düngemitteln, Metallen, Holz und Energieträgern. Gehandelt wird entweder physisch – also echte Ware mit Lieferung – oder in Form von Finanzkontrakten an Börsen.
Im physischen Handel stehen Produzenten, Handelshäuser, Importeure und Verarbeiter einander gegenüber. Sie verhandeln Spezifikation, Menge, Preis, Lieferbedingungen und Zahlung und wickeln das Geschäft über Transport, Inspektion und Bankinstrumente ab.
Typische Gruppen sind:
- Agrar- und Düngemittel, etwa Harnstoff, NPK oder Getreide
- Metalle, etwa Stahl, Aluminium oder Kupfer
- Edelmetalle, etwa Gold, Silber, Platin und Palladium
- Energie, etwa Rohöl und Mineralölprodukte
- Forstprodukte, etwa Schnittholz und Holzpellets




