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Häufige Fragen

Häufige Fragen zum internationalen Rohstoffhandel

Hier beantworten wir die Fragen, die uns Einkäufer, Händler und Produzenten am häufigsten stellen – von der ersten Anfrage über Zahlung und Dokumente bis zu den Besonderheiten der einzelnen Rohstoffe.

Auf einen Blick

Wir vermitteln physische Rohstoffe zwischen geprüften Unternehmen – wir sind kein Eigenhändler.

Jeder Geschäftspartner durchläuft eine KYC-Prüfung, bevor Angebote oder Verträge ausgetauscht werden.

Qualität, Menge und Zahlung werden über unabhängige Inspektion und etablierte Bankinstrumente abgesichert.

Grundlagen

Was ist Rohstoffhandel und was macht ein Rohstoffmakler?

Rohstoffhandel ist der Kauf und Verkauf von Rohstoffen wie Düngemitteln, Metallen, Holz oder Mineralöl – physisch als Ware oder an der Börse über Terminkontrakte. Ein Rohstoffmakler vermittelt im physischen Handel zwischen Käufern und Verkäufern, prüft die Gegenparteien und koordiniert Dokumente, Inspektion und Zahlungsabwicklung, ohne die Ware in der Regel selbst zu kaufen.

Ist Andalucia Premium Händler oder Vermittler?

Wir arbeiten als Vermittler, nicht als Eigenhändler. Der Kaufvertrag wird direkt zwischen Käufer und Lieferant geschlossen; wir bereiten das Geschäft vor, prüfen die Beteiligten und begleiten die Abwicklung.

Mit welchen Rohstoffen arbeitet Andalucia Premium?

Wir vermitteln in fünf Geschäftsfeldern: Düngemittel, Stahl, Edelmetalle, Holz und Mineralölprodukte. Anfragen außerhalb dieser Bereiche prüfen wir im Einzelfall.

Arbeiten Sie auch mit Privatpersonen?

Nein. Wir arbeiten ausschließlich mit Unternehmen und institutionellen Geschäftspartnern, die unsere Prüfung bestehen. Bei Edelmetallen gilt das ohne Ausnahme.

Woran erkennt man einen seriösen Rohstoffvermittler?

An überprüfbaren Unternehmensdaten wie Registernummer, Anschrift und namentlich genannter Geschäftsführung, an einer klar benannten Rolle als Vermittler oder Händler und an einem Ablauf mit Identitätsprüfung, unabhängiger Inspektion und dokumentärer Zahlung. Wer Vorabgebühren verlangt oder nur über Messenger erreichbar ist, sollte Sie misstrauisch machen.

Verwurzelt in Andalusien. Tätig weltweit.

Ablauf

Wie läuft ein Rohstoffgeschäft mit Ihnen ab?

In fünf Schritten: Anfrage, Prüfung der Geschäftspartner, Angebot und Verhandlung, Vertrag mit Inspektion sowie Verschiffung und Abwicklung. Erst wenn beide Seiten geprüft sind, werden verbindliche Angebote und Vertragsentwürfe ausgetauscht.

Welche Angaben brauchen Sie für eine Anfrage?

Produkt und Spezifikation, Menge, Lieferzeitraum, Bestimmungs- oder Ladehafen, gewünschte Incoterms® und Ihre Firmenangaben. Je genauer die Anfrage, desto schneller können wir einschätzen, ob und wie wir sie bedienen können.

Wie lange dauert es von der Anfrage bis zur Lieferung?

Das hängt von Produkt, Menge und Verfügbarkeit ab. Ware ab Lager kann innerhalb weniger Wochen bereitstehen, Werksproduktion braucht oft ein bis drei Monate zuzüglich Transit. Den verbindlichen Lieferzeitraum legt der Kaufvertrag fest.

Gibt es eine Mindestmenge?

Eine feste Mindestmenge gibt es nicht, sie ergibt sich aus Produkt und Transportart. Schiffsladungen beginnen meist bei mehreren tausend Tonnen, im Container sind kleinere Partien möglich.

Kann ich auch als Verkäufer Ware anbieten?

Ja. Lieferanten und Produzenten können uns Ware anbieten. Wir benötigen dafür Angaben zu Produkt, Spezifikation, Menge, Standort und Lieferfähigkeit sowie die Unterlagen für unsere KYC-Prüfung.

Wie läuft ein internationales Rohstoffgeschäft ab?

Zahlung

Welche Zahlungsarten sind im Rohstoffhandel üblich?

Üblich sind das Dokumentenakkreditiv (Letter of Credit), Dokumenteninkasso, Banküberweisung (TT) gegen Dokumente oder als Teilvorauszahlung sowie Bankgarantien und Standby-Akkreditive als Absicherung. Welches Instrument passt, hängt von Volumen, Vertrauen zwischen den Parteien und Länderrisiko ab.

Was ist ein Akkreditiv – einfach erklärt?

Ein Akkreditiv ist ein Zahlungsversprechen der Bank des Käufers, den Kaufpreis zu zahlen, sobald der Verkäufer vorgegebene Dokumente fristgerecht und übereinstimmend vorlegt. Es unterliegt in der Regel den ERA bzw. UCP 600 der Internationalen Handelskammer (ICC).

Zahlt man im Rohstoffhandel Vorkasse?

Volle Vorkasse ohne überprüfbare Ware ist ein hohes Risiko und bei unbekannten Partnern nicht zu empfehlen. Teilvorauszahlungen kommen vor, sollten aber an Gegenleistungen wie Inspektion, Dokumente oder Bankgarantien geknüpft sein.

Wie wird ein Rohstoffmakler vergütet?

In der Regel über eine Provision, die vor Beginn schriftlich vereinbart wird, etwa je Tonne oder als Prozentsatz des Kaufpreises. Üblicherweise wird sie mit der Abwicklung des Geschäfts fällig; Gebühren nur für Angebote oder Dokumente sind im seriösen Handel unüblich.

Kann man eine SBLC kaufen oder verkaufen?

Nein. Ein Standby-Akkreditiv ist eine Sicherheit, die eine Bank im Auftrag ihres Kunden für ein konkretes Geschäft stellt – kein handelbares Wertpapier. Angebote, SBLCs zu kaufen, zu leasen oder zu „monetarisieren“, sind ein bekanntes Betrugsmuster.

Wie schützt mich ein Akkreditiv als Käufer?

Ihre Bank zahlt nur, wenn der Verkäufer die vereinbarten Dokumente fristgerecht und übereinstimmend vorlegt, etwa Konnossement und Inspektionszertifikat. So wird nicht gezahlt, bevor die Verladung der vereinbarten Ware dokumentiert ist; die Ware selbst prüfen die Banken allerdings nicht.

Zahlungsarten im Rohstoffhandel: Akkreditiv, SBLC, Inkasso und TT

Dokumente

Welche Dokumente braucht ein internationales Rohstoffgeschäft?

Typisch sind Handelsrechnung, Konnossement (Bill of Lading) oder anderes Transportdokument, Packliste, Ursprungszeugnis, Qualitäts- und Mengenzertifikat der Inspektion sowie produktabhängige Nachweise wie Analysezertifikat oder Werkszeugnis. Welche Dokumente vorgelegt werden, legt der Kaufvertrag fest.

Was ist ein Konnossement (Bill of Lading)?

Das Konnossement ist das vom Reeder oder seinem Vertreter ausgestellte Dokument über die Verladung der Ware an Bord. Es dient als Empfangsbestätigung, Nachweis des Frachtvertrags und – als Orderpapier – als Traditionspapier, mit dem die Verfügung über die Ware übertragen werden kann.

Was ist der Unterschied zwischen LOI, ICPO und FCO?

Der LOI (Letter of Intent) bekundet Kaufinteresse, die ICPO (Irrevocable Corporate Purchase Order) ist eine Kaufabsichtserklärung mit konkreten Konditionen, das FCO (Full Corporate Offer) ist das ausführliche Angebot des Verkäufers. Keines dieser Papiere ersetzt den Kaufvertrag (SPA).

Was ist ein Ursprungszeugnis?

Ein Ursprungszeugnis bescheinigt, in welchem Land die Ware hergestellt oder gewonnen wurde. Es wird meist von einer Handelskammer ausgestellt und ist für Zölle, Präferenzen, Einfuhrbestimmungen und Sanktionsprüfungen wichtig.

Was ist eine NCNDA und sollte ich sie unterschreiben?

Eine NCNDA ist eine Vereinbarung über Vertraulichkeit und das Verbot, Vermittler zu umgehen. Sie kann im Vermittlungsgeschäft sinnvoll sein, sollte aber erst unterschrieben werden, wenn die Identität aller Beteiligten geprüft ist; lassen Sie den Inhalt im Zweifel rechtlich prüfen.

LOI, ICPO, FCO und SPA: Dokumente und Warnsignale im Rohstoffhandel

Prüfung & Compliance

Was ist eine KYC-Prüfung?

KYC (Know Your Customer) bedeutet, dass die Identität, Eigentümerstruktur und Seriosität eines Geschäftspartners geprüft werden. Dazu gehören Handelsregisterauszug, Identifizierung der wirtschaftlich Berechtigten und ein Abgleich mit Sanktionslisten.

Welche Unterlagen brauche ich für die KYC-Prüfung?

In der Regel einen aktuellen Handelsregisterauszug, Angaben zu Geschäftsführung und wirtschaftlich Berechtigten mit Ausweiskopien, einen Adressnachweis des Unternehmens und je nach Produkt Lizenzen, Referenzen oder Nachweise der Leistungsfähigkeit. Was genau benötigt wird, teilen wir Ihnen zu Beginn mit.

Prüfen Sie Sanktionslisten?

Ja. Wir gleichen Unternehmen, wirtschaftlich Berechtigte und relevante Beteiligte mit den Sanktionslisten der EU und der UN sowie weiteren je nach Geschäft anwendbaren Listen ab. Geschäfte, die gegen Sanktionen verstoßen würden, vermitteln wir nicht.

Warum fragen Sie nach Herkunft und Endverwendung der Ware?

Weil Herkunft und Endverwendung über Sanktionen, Einfuhrbeschränkungen und Sorgfaltspflichten entscheiden. Eine lückenlose Herkunftskette schützt Käufer und Verkäufer vor rechtlichen und finanziellen Risiken.

Wie prüfe ich eine spanische Firma im Handelsregister?

Spanische Gesellschaften sind im Registro Mercantil eingetragen; Registerauszüge (Nota simple) lassen sich über das Portal des spanischen Registerwesens (Colegio de Registradores) abrufen, Eintragungen werden zudem im BORME veröffentlicht. Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer können Sie über das MwSt-Informationsaustauschsystem VIES der EU-Kommission prüfen.

KYC-Prüfung im Rohstoffhandel: Was geprüft wird und warum

Logistik & Incoterms®

Welche Incoterms® werden im Rohstoffhandel genutzt?

Bei Seefracht sind FOB, CFR und CIF verbreitet, im Container- und Landverkehr auch FCA, CPT, CIP und DAP. Die Incoterms® 2020 der ICC regeln Kosten, Risikoübergang und Pflichten bei Transport und Zoll, nicht aber Eigentumsübergang oder Zahlung.

Was ist der Unterschied zwischen CIF und CFR?

Bei beiden trägt der Verkäufer die Fracht bis zum Bestimmungshafen, und das Risiko geht mit der Verladung an Bord auf den Käufer über. Bei CIF muss der Verkäufer zusätzlich eine Transportversicherung zugunsten des Käufers abschließen, bei CFR nicht.

Wie wird Massengut verschifft?

Schüttgut wie Düngemittel, Kohle oder Schrott wird meist mit Massengutfrachtern verschifft, Mineralölprodukte mit Tankschiffen. Kleinere Partien und verpackte Ware gehen im Container oder als Stückgut (Break Bulk).

Welche Rolle spielt der Standort in Andalusien?

Unser Sitz in Málaga liegt in der Nähe der Straße von Gibraltar, an der Schnittstelle zwischen Europa, Nordafrika und den Seewegen zum Atlantik und Mittelmeer. Das erleichtert die Arbeit mit Partnern auf beiden Seiten des Mittelmeers.

Incoterms® 2020 im Rohstoffhandel: alle Klauseln, Risiko und Kosten

Qualität & Inspektion

Wer prüft die Qualität der Ware?

In der Regel eine unabhängige Inspektionsgesellschaft, die die Parteien im Vertrag benennen, zum Beispiel SGS, Bureau Veritas oder Intertek. Sie zieht Proben, prüft Spezifikation und Menge und stellt Zertifikate aus.

Was ist ein Qualitäts- und Mengenzertifikat?

Es bestätigt, dass die geprüfte Ware der vereinbarten Spezifikation entspricht und in welcher Menge sie verladen wurde. Ausgestellt wird es von der Inspektionsgesellschaft, meist zum Zeitpunkt der Verladung.

Wer bezahlt die Inspektion?

Das wird im Kaufvertrag geregelt. Häufig trägt der Verkäufer die Inspektion bei der Verladung, während der Käufer eine zusätzliche Inspektion im Bestimmungshafen auf eigene Kosten veranlassen kann.

Was passiert, wenn die Ware nicht der Spezifikation entspricht?

Dann greifen die im Vertrag vereinbarten Regelungen, etwa Preisanpassungen, Zurückweisung oder Schiedsverfahren. Deshalb ist es wichtig, Spezifikation, Toleranzen und maßgebliche Inspektion vor der Unterschrift genau festzulegen.

Inspektion und Zertifikate im Rohstoffhandel

Düngemittel

Welchen N-Gehalt hat Harnstoff-Dünger?

Harnstoff-Dünger (Urea) enthält mindestens 46 % Stickstoff (N) und gehört damit zu den festen Düngern mit dem höchsten Stickstoffgehalt. Er wird granuliert oder geprillt gehandelt.

Wie wird Harnstoff im Großhandel geliefert?

Große Mengen werden lose als Schüttgut mit Massengutfrachtern verschifft. Kleinere Partien kommen in 1-Tonnen-Big-Bags oder in Säcken, häufig im Container.

Was steht in einer Spezifikation für NPK-Dünger?

Die Spezifikation nennt das Nährstoffverhältnis, etwa 15-15-15 für Stickstoff, Phosphat und Kali, sowie Angaben wie Feuchtigkeit, Korngröße und Form. Sie wird im Vertrag festgelegt und bei der Verladung geprüft.

Harnstoff granuliert oder geprillt – was ist besser?

Das hängt vom Einsatz ab. Granulierter Harnstoff hat größere, festere Körner, staubt weniger und eignet sich gut für Mischdünger und die Ausbringung mit dem Streuer; geprillter Harnstoff hat kleinere Körner und löst sich schneller. Der Stickstoffgehalt von mindestens 46 % ist bei beiden gleich.

Was ist Biuret im Harnstoff?

Biuret ist ein Nebenprodukt, das bei der Herstellung von Harnstoff entsteht. In höheren Gehalten kann es Pflanzen schädigen, besonders bei Blattdüngung; deshalb wird der zulässige Höchstgehalt in der Spezifikation festgelegt und im Analysezertifikat ausgewiesen.

Wie prüfe ich, ob ein Düngerlieferant seriös ist?

Prüfen Sie Registerdaten und wirtschaftlich Berechtigte, verlangen Sie aktuelle Analysezertifikate und einen überprüfbaren Nachweis der Ware und bestehen Sie auf unabhängiger Inspektion im Verladehafen. Zahlung sollte dokumentär erfolgen, nicht als Vorkasse an eine ungeprüfte Partei.

Dünger kaufen im Großhandel: Harnstoff, NPK, DAP und Kali

Stahl

Welche Stahlprodukte vermitteln Sie?

Wir vermitteln unter anderem Warmband und kaltgewalzte Coils, Betonstahl, Knüppel, Träger und Stahlschrott. Für Spezialprodukte prüfen wir jede Anfrage einzeln.

Was ist Betonstahl B500B?

B500B ist eine verbreitete Betonstahlsorte mit einer charakteristischen Streckgrenze von 500 N/mm² und normaler Duktilität. In Deutschland sind für den Einsatz im Bauwesen zusätzlich die nationalen Normen und bauaufsichtlichen Anforderungen zu beachten.

Woran erkennt man die Qualität von Stahl?

Am Werkszeugnis nach EN 10204, das chemische Zusammensetzung und mechanische Eigenschaften der Charge ausweist, und an einer unabhängigen Inspektion. Wichtig ist, dass Zeugnis und gelieferte Ware eindeutig zueinander passen.

Was ist ein Abnahmeprüfzeugnis 3.1 nach EN 10204?

Ein Abnahmeprüfzeugnis 3.1 bestätigt die Ergebnisse spezifischer Prüfungen an der gelieferten Charge, etwa chemische Analyse und Zugversuch. Es wird vom Hersteller ausgestellt und von einem von der Fertigung unabhängigen Abnahmebeauftragten bestätigt.

Wie findet man einen Stahl-Lieferanten für Baustahl im Großhandel?

Sie legen Sorte, Norm, Abmessungen, Menge und Lieferzeitraum fest, und der Lieferant liefert ab Lager oder aus der Werksproduktion. Wichtig sind passende Werkszeugnisse, eine Klärung der Einfuhrbestimmungen und eine Inspektion vor der Verladung.

Stahlhandel und Stahl-Lieferant für Bau und Industrie

Edelmetalle

Was bedeutet LBMA Good Delivery?

Good Delivery ist der Standard der London Bullion Market Association für Barren, die am Londoner Großhandelsmarkt akzeptiert werden. Er regelt unter anderem Gewicht, Feingehalt und Kennzeichnung der Barren sowie die Zulassung der Scheideanstalten.

Kann man bei Ihnen Gold anonym kaufen?

Nein. Edelmetallgeschäfte unterliegen strengen Pflichten zur Geldwäscheprävention. Wir arbeiten nur mit Unternehmen und Institutionen, deren Identität, Eigentümer und Mittelherkunft geprüft sind.

Wie wird die Echtheit von Goldbarren geprüft?

Durch Prüfung der Barrenkennzeichnung und Dokumente sowie durch eine Analyse bei einer anerkannten Scheideanstalt oder einem Prüflabor. Barren aus der Good-Delivery-Kette mit lückenloser Verwahrungshistorie sind leichter überprüfbar.

Wie kauft ein Unternehmen Goldbarren im Großhandel?

Über einen Vertrag mit einem Händler oder einer Scheideanstalt nach abgeschlossener KYC- und Geldwäscheprüfung. Geliefert werden in der Regel Barren von LBMA-akkreditierten Raffinerien, die Übergabe erfolgt meist in einem Hochsicherheitstresor, die Zahlung über Bankwege.

Physisches Gold und Edelmetalle mit dokumentierter Herkunft

Holz

Welche Holzprodukte vermitteln Sie?

Wir vermitteln Schnittholz aus Nadel- und Laubholz, Rundholz, Holzwerkstoffe wie Sperrholz und Platten sowie Holzpellets. Die Spezifikation umfasst Holzart, Abmessungen, Güte und Trocknung.

Was ist bei Holzpellets im Großhandel wichtig?

Entscheidend sind die Qualitätsklasse, etwa ENplus® A1, sowie Durchmesser, Feuchte, Aschegehalt und Abrieb. Die Lieferform – lose, im Big Bag oder in Säcken – bestimmt Logistik und Preis.

Darf Holz aus Russland in die EU importiert werden?

Nein, die Einfuhr vieler Holzprodukte aus Russland und Belarus ist durch EU-Sanktionen verboten. Wir prüfen Herkunft und Lieferkette und vermitteln solche Ware nicht.

Was verlangen FSC®, PEFC und die EUDR?

FSC® und PEFC sind freiwillige Zertifizierungen für nachhaltige Waldbewirtschaftung mit lückenloser Chain of Custody. Die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) ist dagegen verpflichtend und verlangt den Nachweis legaler und entwaldungsfreier Herkunft samt Geodaten; eine Zertifizierung allein ersetzt diese Sorgfaltspflicht nicht.

Holz-Großhandel, Import und Export aus verantwortungsvollen Quellen

Mineralölprodukte

Was ist Diesel EN 590 und was regelt die Spezifikation?

EN 590 ist die europäische Norm für Dieselkraftstoff. Sie legt unter anderem einen Schwefelgehalt von höchstens 10 mg/kg sowie Anforderungen an Cetanzahl, Dichte und Kälteeigenschaften fest.

Was ist Jet A-1?

Jet A-1 ist ein Flugturbinenkraftstoff auf Kerosinbasis, der international in der zivilen Luftfahrt eingesetzt wird. Die Qualitätsanforderungen ergeben sich aus anerkannten Spezifikationen wie DEF STAN 91-091 und ASTM D1655.

Woran erkennt man unseriöse Dieselangebote?

Warnsignale sind Preise deutlich unter Markt, Vorabzahlungen für Tankprüfungen oder Dokumente, Verfahren wie Tankübernahme ohne unabhängige Prüfung und fehlende Nachweise zu Herkunft und Eigentum. Wir verfolgen solche Angebote nicht.

Vermitteln Sie Mineralöl aus sanktionierten Ländern?

Nein. Wir vermitteln keine Ware, die gegen EU- oder UN-Sanktionen oder andere anwendbare Beschränkungen verstößt, und unterstützen keine Verschleierung von Herkunft oder Eigentum.

Was bedeutet Diesel EN590 10ppm?

Die Angabe bezieht sich auf den Schwefelgehalt: Diesel nach EN 590 darf höchstens 10 mg/kg Schwefel enthalten, was 10 ppm entspricht. Man spricht deshalb auch von schwefelfreiem Diesel (ULSD).

Darf man EN-590-Diesel in die EU einführen?

Ja, grundsätzlich, wenn Herkunft, Lieferkette und Beteiligte keinen Sanktionen unterliegen und die energiesteuer- und zollrechtlichen Pflichten erfüllt sind. Die EU-Sanktionen gegen Russland erfassen inzwischen auch bestimmte Mineralölprodukte, die in Drittländern aus russischem Rohöl hergestellt wurden; den Einzelfall sollten Sie rechtlich prüfen lassen.

Diesel EN 590, Jet A-1 und weitere raffinierte Mineralölprodukte

Stand: Oktober 2026Diese Seite enthält allgemeine Informationen zur Handelspraxis. Sie stellt keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung dar.

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